| Woche für das Leben |
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Von Gerlinde Franke Im Jahr 2010 feiert die Woche für das Leben in Deutschland ihr 20-jähriges Bestehen. Seit dem Jahr 1994 wird die Woche für das Leben gemeinsam mit dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland durchgeführt. Kirchgemeinden, Einrichtungen und Verbände in 27 (Erz-) Bistümern und 22 evangelische Landeskirchen nehmen an der Woche für das Leben teil und machen sie damit zu einer bundesweit erfolgreichen Aktion mit einem ausgeprägt ökumenischen Charakter. In vielen Regionen hat sich die ökumenische Zusammenarbeit bewährt und die Kampagne ist zu einer festen Größe des kirchlichen Miteinanders geworden. Das Eintreten für schwache und benachteiligte Menschen und die Sorge für Kranke ist ein Kernanliegen der christlichen Kirche, der wir uns auch in unserer Kirchgemeinde stellen wollen. Haben Sie schon einmal beobachtet, dass ihr Nachbar sich ständig wiederholt, immer unsicher die gleichen Fragen stellt, Verabredungen nicht einhält oder sich gar nicht mehr meldet – zurückzieht ? Oft sind es die ersten Anzeichen von Demenz oder Alzheimererkrankung. Im Zusammenleben bringt das die erste Ausgrenzung und das Unverständnis sowie Konflikte mit den Angehörigen. In Großenhain gibt es seit einiger Zeit Betreuungsmöglichkeiten in Form einer Tagespflege in der Diakonie. Beim DRK Großenhain gibt es ebenfalls eine Tagespflege sowie Betreuungsnachmittage. In diesem Jahr wollen wir als Diakonie mit den Kirchgemeinden im Rahmen der Woche für das Leben Menschen mit Demenzerkrankungen und deren Angehörige in den Mittelpunkt stellen. Unter dem Jahresthema „Gesund oder krank – von Gott geliebt „ wird am 22.04. um 19:00 Uhr in der Orangerie Großenhain ein Fachvortrag gehalten. Herr Dr. Steuber, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeut, und Frau Hachenberger, langjährige Pflegedienstleiterin des Seniorenzentrums „Helene Schmieder“, werden Sie in das Thema einführen. Dazu laden wir herzlich ein. Frau Gerlinde Franke ist Sozialarbeiterin beim Diakonischen Werk gGmbH Großenhain |