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In der dritten Ferienwoche erfand die erste Auflage des Sportcamps der Evangelischen Jugend im KBez Großenhain auf dem Gelände des Pfarrhofes Skassa statt. Insgesamt hatten sich 21 Jungs und Mädels zwischen neun und 13 Jahren zu dieser Ferienfreizeit angemeldet. Auf dem Programm standen ganz unterschiedliche sportliche Aktivitäten, bei denen viele TeilnehmerInnen ihr ersten Schritte gingen. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens, bevor am Abend drei Teams gebildet wurden, die sich auf die Namen “The Tigers”, “Warzenknarzer”, und “A-Team” tauften. Dazu fertigten die Mannschaften ganz wie bei Olympia eine eigene Fahne an und kreierten einen Anfeuerungsruf.
Insgesamt fünf Disziplinen gingen in dieser Woche in die Wertung ein. Dabei waren die “Warzenknarzer” bei den ersten beiden Sportarten am Dienstag und Mittwoch nicht zu stoppen und sicherten sich den Sieg beim Streetsoccer und Kanupolo, das unter toller Anleitung von Lutz Förster (SC Riesa) im Waldbad Glaubitz stattfand. Den dritten Wettbewerb, das Geocaching, sicherten sich am Donnerstag mit großem zeitlichen Vorsprung “The Tigers”. Sie hatten am schnellsten den zuvor gelegten Cache gefunden und das darin versteckte Buchstabenrätsel gelöst. Beim nachmittäglichen Minigolf auf der Anlage in Frauenhain bewies schließlich das “A-Team” ein ruhiges Händchen beim putten und hatte auch beim abschließenden Stationslauf am Freitag deutlich die Nase vorn. Acht Einzeldisziplinen vom Bogenschießen, Autoziehen über Boule bis zum Sportquiz waren dabei zu bewältigen.
Natürlich stand aber nicht nur der Wettbewerb im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erleben und Meistern der verschiedenen Aufgaben. Beim Morgenkreis äußerten die Jugendlichen ihre Erwartungen an den kommenden Tag, beim abendlichen Abschlusskreis wurde das Erlebte resümiert. Neben dem abendlichen Beisammensein am Lagerfeuer, dem Bearbeiten vom Speckstein und Ton, einem Filmabend und Nachtgeländespiel rundete ein Ausflug mit dem Drachenboot auf der Elbe in Dresden diese erlebnisreiche Woche ab, die auch dem Wunsch vieler TeilnehmerInnen entsprechend im Jahr 2011 mit neuen Ideen ihre Fortsetzung finden wird.
Torsten Borsdorf  ist Sozialarbeiter beim Kirchenbezirk Großenhain