| Die Kirche zu Oberebersbach |
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Im Zuge einer umfangreichen Erneuerung in den Jahren 1995 -1999 wurde die Kirche zu einem Kleinod Sächsischer Dorfkirchen mit einer Raumgestaltung aus klassizistischer Zeit. Das Kircheninnere mit den eingebauten Emporen wird durch eine helle und farbenfrohe Band- und Schablonenmalerei aus dem Jahre 1841 bestimmt. Damals verlängerte man das Kirchenschiff um 12 Ellen, wobei die ursprüngliche Ausstattung mit einem geschnitzten Flügelaltar aus der Zeit um 1500 keine Verwendung mehr fand. Als Dauerleihgabe an das Museum für Sächsische Altertümer in Dresden wurde der Altar bei dem barbarischen Bombenangriff am 13. Februar 1945 ein Raub der Flammen. Ein Altarflügel mit den beidseitigen Bildnissen vom Evangelisten Johannes und der Maria am Betpult blieb jedoch in Oberebersbach erhalten. Nach umfassender Restaurierung wurde der Altarflügel an der Nordseite der Kirche angebracht, während auf der Südseite die beiden barocken Holzskulpturen des Evangelisten Johannes und des Apostel Paulus zu sehen sind. |